

Endometriose & Ayurveda
Das Endometrium ist die Schleimhaut, die die Gebärmutterwand von innen auskleidet. Sie baut sich im Verlauf des Menstruationszyklus hormonabhängig auf und wird bei ausbleibender Schwangerschaft während der Menstruation abgestoßen. Bei Endometriose kommt es dazu, dass Zellen des Endometriums sich verdicken, von der Gebärmutterwand lösen und sich außerhalb der Gebärmutter ansiedeln. Dieses Endometrialgewebe kann beginnen, außerhalb der Uterushöhle zu wachsen – insbesondere im Beckenraum und in der Bauchhöhle. Dort reagiert es weiterhin auf hormonelle Veränderungen des Zyklus, kann jedoch nicht wie vorgesehen ausgeschieden werden. In der Folge entstehen wiederkehrende innere Blutungen, Entzündungsprozesse, Verklebungen und Narbenbildungen. Diese Veränderungen können zu Schmerzen, unregelmäßigen Blutungen und einer eingeschränkten Fruchtbarkeit führen.
Aus ayurvedischer Sicht entsteht Endometriose, wenn die natürlichen Regulationsmechanismen des Körpers über längere Zeit aus dem Gleichgewicht geraten. Häufig beginnt dieser Prozess im Verdauungs- und Stoffwechselbereich. Ist die innere Verarbeitung gestört, können sich Belastungen im Körper verteilen und die physiologische Ordnung beeinträchtigen.
Geraten die Doshas aus ihrer Balance, verlassen sie ihre ursprünglichen Wirkungsbereiche und beginnen im Körper zu zirkulieren. Treffen sie dabei auf geschwächte oder besonders anfällige Gewebe, lagern sie sich dort ab. In diesen Bereichen können Entzündungen, Fehlregulationen und strukturelle Veränderungen entstehen.
Meine persönliche Erfahrung mit Endometriose
Das Thema Endometriose liegt mir sehr am Herzen, da ich selbst davon betroffen bin. Über viele Jahre konnten meine Beschwerden nicht eindeutig eingeordnet werden, wodurch die zugrunde liegende Endometriose erst spät erkannt wurde. Erst als es zu einem Ileus im Darm kam, wurde im Rahmen einer Notoperation die Endometriose diagnostiziert. Diese Erfahrung führte dazu, dass ich mich intensiv mit Endometriose auseinandersetzte – sowohl aus schulmedizinischer Perspektive als auch aus ayurvedischer Sicht. Mir war es wichtig, die Erkrankung, ihre Entstehung und ihre Zusammenhänge zu verstehen, um einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang damit zu entwickeln.
Ein weiterer zentraler Aspekt war für mich das Thema postoperative Beschwerden und Regeneration. Nach einem operativen Eingriff ist es besonders wichtig, den Körper gezielt zu unterstützen, damit er seine gewohnten Funktionen wieder aufnehmen kann. Gerade im Magen-Darm-Bereich können Verdauung, Darmbewegung und Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht geraten. In dieser Phase ist die Regeneration häufig verlangsamt und der Körper besonders sensibel. Dies kann sich in Kraftlosigkeit, Müdigkeit und Antriebslosigkeit zeigen und einen Kreislauf entstehen lassen, aus dem man allein oft nur schwer wieder herausfindet.
Als Ayurveda-Gesundheitsberaterin habe ich meinen eigenen Regenerationsprozess mit einem individuell angepassten Ernährungsplan, ausgewählten Gewürzen, Kräuter- und Ölbehandlungen sowie einer bewussten Ausrichtung von Lebensstil, Yoga und Meditation begleitet. Ayurveda hat mir einen Weg zu Linderung und Vorbeugung aufgezeigt. Was mir auf diesem Weg geholfen hat, kann auch dich dabei unterstützen, mehr Stabilität, Verständnis und Entlastung zu finden.
Meine ayurvedische Beratung – Prävention und Begleitung
Ein zentraler Ansatz im Ayurveda ist die frühe Regulation. Werden erste Ungleichgewichte rechtzeitig wahrgenommen und ausgeglichen, können sich viele Prozesse stabilisieren, bevor sie sich weiter vertiefen. Doch auch wenn Endometriose bereits entstanden ist, kann eine angepasste Ernährung, ein bewusster Lebensstil und die Orientierung an natürlichen Rhythmen den Körper entlasten, entzündliche Prozesse reduzieren und das innere Gleichgewicht unterstützen.
Wenn du von Endometriose betroffen bist und dir eine ganzheitliche, individuelle Beratung wünschst, lade ich dich herzlich zu einem kostenlosen Kennenlerngespräch ein.